ARCHIV typepad: Strategische Rivalitaet USA-China?

usa-russia-war 
China 
in strategischer Rivalität mit den USA …

Zerfällt der US-Dollar als globale Reservewährung?

unnamed (11)China Pledges to Support Russia

Dezember 2014

Der Ukraine-Konflikt und was dahinter steckt…

Dezember 2014

China offers huge sums on 5th Greater Mekong Sub-region Summit in Bangkok

Dezember 2014

TTIP and TPP: Where are the BRICs?

Dezember 2014

zu feige, zu schwach oder zu skrupellos, die Interessen des eigenen Volkes gegenüber jenen der USA zu vertreten

Dezember 2014

‘Declaration of War’ On Vladimir Putin

Dezember 2014

Das Ende des Anstands: Nur Propaganda oder schon Hetze?

Dezember 2014

Was Putin gern gesagt haette, aber nicht sagen durfte oder wollte…

       November 2014

INHALT: China and the US need to talk.

August 2014

On mission to reduce global role of U.S. currency …

China’s rise and Asian tensions send U.S. relations into …

The dollar’s dominance shrinking…

China’s high-speed railway diplomacy is changing Asia.

China and the US need to talk.

THE NEW NEUTRALITY in a Multipolar World

Will America Never Go To War Over Ukraine ?

BRICS cable planned

Russia plans to reopen the Cold War Soviet-age SIGINT facility in Cuba

SANCTIONS ON RUSSIA ARE FINANCIAL WARFARE.

Ukraine and the grand chessboard

CHINAS STRATEGIC SHIFT

  • CHINAS STRATEGIC SHIFT TOWARD THE REGION OF THE FOUR SEAS: THE MIDDLE KINGDOM ARRIVES IN THE MIDDLE EAST

BRICS strengthen the global financial safety net.

“Rio Consensus” a model for global economic governance in the 21st century

BRICS countries to challenge unipolar world order

China is not poised to speed across the Pacific to threaten America.

Die „Korrektur der globalen Ungleichgewichte“.

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The Unbalanced Economic Relationship of the United States and China

Is it this what may happen in future? | Globalisierung …

„Land mit blauem Himmel und klarem Wasser“

World risks era of slow growthhigh unemployment …

OECD warns of new era of low growth | Capital Business

New World Order just emerging | Globalisierung zähmen …

 

The End of the New World Order – Project Syndicate

There’s the fate of the petrodollar to consider …

WarningUkraine and NATO | Globalisierung zähmen und …

Sollte das die Richtung sein, dann hätte die Globalisierung „Früchte“ getragen, die es jetzt in China zu „ernten“ gilt.Beijing is already seeing the fruits of its reforms but Washington is still relying on its old growth models.

If the dominance of finance over real economic activities persists… expand the domestic demand simultaneously

There’s the fate of the petrodollar to consider.

China-Russian Unity

Warning: Ukraine and NATO

China-Russian Unity

McKinsey hat die Globalisierung vermessen.

“globale new economy” just emerging…

A “new multipolar global economy” just emerging

Avoiding the low-growth trap!

Thinking about how lucky we are in Thailand…

How Wall Street execs got away with the crime of the century.

Globalisation still favours the rich nations – but not for long.

We live in an interconnected world. Even individuals can play a larger role.

Dark clouds in South Asia

New global order emerging…

The “sanctions war” between Washington and Moscow put the petrodollar at risk and thus the US-dollar.

WIKILEAKS REVEALS WHY ASIA SHOULD SKIP THE TPP

Partnerschaft mit China absolutely necessary II

Partnership with china absolutely necessary

New World Order just emerging

Russia’s rise threatens Petro-Dollar.

Western Analysts Are Wrong

China and global innovation

“Billionaires are asking what they should do with their money.”

U.S. backs G20 crackdown on global tax loopholes.

Warum die USA mit China (noch) kooperieren

Trends in world military expenditure 2013

New World Order

When “Easy Money” Ends: The Beginning of the End for Quantitative Easing

World risks era of slow growth, high unemployment.

“China has every right now to demand the US address its structural debt problems and ensure the safety of China’s dollar assets.”

The U.S. and China are deeply cooperative and deeply competitive.

The tectonic plates of power are shifting in the Pacific Ocean.

The rise of China’s military and its capabilities

Free trade and the loss of U.S. jobs

China promises sustainable growth.

Globalization hurts children.

Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) and the Global Trading System

Urbanized villager may turn out to define the future of Asia.

2014 will make or break the economy.

Hold the congratulations on carbon emissions.

China is striving for new economic balance and self-reliance, and the US should do the same.

China’s Economy

reform of the International Monetary Fund

Zerfällt der US-Dollar als globale Reservewährung?

Globalisierung zähmen und ihre Früchte ernten„: zerfällt … 

Schleichende Enteignung der Sparer.

22.02.2015
Von Matthias Weik und Marc Friedrich

 

Unangenehme Wahrheiten: Keine Renditen und Wohlstandsverluste!

Erstens: Die Zeit der Renditen ist vorbei!
Bereits heute werden wir durch die momentane Niedrigzinsphase

der Notenbanken schleichend enteignet. Unser Geld verliert durch die verheerende Notenbankpolitik jeden Tag mehr an Kaufkraft.
Die Verzinsung auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten liegt bei minus/plus 0 Prozent. Die offizielle Inflation ist weit darüber. Bereits im vierten Quartal 2014 hat die erste deutsche Bank, die Skatbank, eine Internet-Tochter einer Volksbank in Thüringen, Negativzinsen eingeführt. Ende November spricht Deutschlands zweitgrößte Bank, die Commerzbank, von der Einführung einer „Guthabengebühr“ bei einzelnen großen Firmenkunden mit hohen Guthaben sowie bei Großkonzernen und institutionellen Anlegern“. Auch die Deutsche Bank schließt einen Negativzins nicht aus. Hierzu, Co-Vorstandschef der Deutschen Bank und Präsident des Deutschen Bankenverbands, Jürgen Fitschen: „Jedes einzelne Institut muss sich mit dem Thema auseinandersetzen“. Und seit Ende des vergangenen Jahres rechnet auch die genossenschaftliche WGZ Bank (eine der beiden Zentralbanken des genossenschaftlichen Finanzverbundes) mit Negativzinsen für Sparer. Negativzinsen für Sparer sind lediglich die logische Folge der verheerenden EZB-Niedrigzinspolitik. Aufgrund dessen ist es logisch, wenn die Banken die Kosten an die Sparer weiterreichen. Dies wird kommen! Da jedoch viele Bürger rechnen können, werden sie ihre Guthaben abziehen und ins Schließfach legen, sobald die Negativzinsen die Schließfachgebühr übersteigen. Als nächster Schritt wird und muss dann das bereits von Kenneth Rogoff, ehemaliger Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF), im November 2014 geforderte Bargeldverbot kommen. Denn dann könnten die Zentralbanken laut Rogoff „auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen, um so die Wirtschaft anzukurbeln“. Rogoff hat erkannt, dass „Papiergeld das entscheidende Hindernis ist, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken. Er sieht in der Beseitigung von Papiergeld eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem. Damit wäre ein jeder komplett kontrollierbar.

Zweitens: Wir alle werden Wohlstand verlieren – und auch an andere abgeben müssen.

Kalte Progression, finanzielle Repression, Zwangsabgaben, Schuldenschnitt, Enteignung, historisch tiefe Leitzinsen, Bargeldverbot, Haftungskaskade und Negativzinsen – die Worte klingen kompliziert und hinterlassen ein ungutes Gefühl. Im Klartext bedeuten sie: Unser Geld und unser Vermögen werden im Kern angegriffen! Unser Finanzsystem hat in den letzten Jahren monströse Ausmaße angenommen. Die Staaten und Notenbanken der Welt haben seit 2008 unser Finanzsystem vor dem sicheren Untergang bewahrt, sich aber selbst an den Rand des finanziellen Kollapses manövriert. Für diesen Zeitgewinn haben sich insbesondere die westlichen Länder bis zur Halskrause verschuldet. Heute haben die Staatsschulden in den wichtigsten Industrienationen den höchsten Stand seit 200 Jahren erreicht. Die kommende Banken- und Finanzkrise wird die vorherige aus 2008 noch in den Schatten stellen. Die Staaten werden mit dieser endgültig überfordert sein. Daher werden bereits jetzt global auf verschiedenen Ebenen die Weichen dafür gestellt, uns Bürger künftig direkt in die Pflicht zu nehmen, wenn es gilt, das Finanzsystem abermals zu retten.

Vermögensabgabe: 10 oder 30%?

Der IWF hat im Herbst 2013 eine einmalige Schuldensteuer von 10% auf alle Vermögen (Sparvermögen, Wertpapiere und Immobilien) ins Gespräch gebracht. Ziel wäre es, damit die Schulden in Europa auf das Vorkrisenniveau von 2007 zu senken. Einen Schritt weiter geht die Unternehmens- und Strategieberatung Boston Consulting Group. Ihre Empfehlung: Ein Drittel aller Guthaben konfiszieren.

Enteignungen von Staatsanleihen leicht gemacht

Die CAC-Klausel (Collective Action Clause, deutsch: Kollektive Handlungsklausel) ist bereits seit 2013 europäisches Gesetz. Damit können im Notfall die Besitzer von Staatsanleihen gegen ihren Willen rückwirkend enteignet werden. Das betrifft die Besitzer von Staatsanleihen, Lebens- und Rentenversicherungen, Rentensparverträgen und auch von konservativ aufgestellten Fonds. Die Anbieter der genannten Produkte sind gesetzlich verpflichtet, das Geld ihrer Kunden in Anleihen mit „hoher Güte“ anzulegen. Das sind ausgerechnet oft Staatsanleihen. Seit 2013 enthalten alle ausgegebenen Staatsanleihen die CAC-Klausel. In fünf Jahren werden mehr als die Hälfte aller Anleihen diese Klausel über kollektives Handeln enthalten. Als Besitzer der in Lebensversicherungen, Rentenversicherungen und Fonds enthaltenen Staatsanleihen können Sie problemlos rückwirkend und gegen ihren Willen enteignet werden. In Notsituationen kann dies natürlich jederzeit auch als alternativlos für ältere Verträge umgesetzt werden.

Steuer- und Abgabenerhöhungen steigen – Leistungen des Staats fallen

Der Staat generiert seine Einnahmen durch Steuern. Trotz neuer Top-Werte reichen diese nicht aus. Also werden auch noch üppig Schulden aufgenommen. Zukünftig werden wir eine Vielzahl von Steuererhöhungen, neuen Steuern, Abgabenerhöhungen und neuen Abgaben erleben. Die Besteuerung von Immobilien ist ein äußerst beliebtes Finanzierungsmittel der Staaten. Unter anderem wurde die Grunderwerbssteuer in vielen Bundesländern bereits drastisch erhöht, so in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bremen und Niedersachen beispielsweise von 3,5 auf 5 Prozent. In Berlin sind es schon 6 Prozent und in Schleswig Holstein sogar 6,5 Prozent. Immobilienbesitzer können sich in Zukunft auf eine Immobiliensondersteuer gefasst machen. Ferner werden wir in Zukunft noch zahlreiche Steuer- und Abgabenerhöhungen erleben welche wir uns gegenwärtig noch nicht vorstellen können.

Krankenkassenbeiträge steigen

Um unser Gesundheitssystem am Leben zu erhalten, müssen und werden die Krankenkassenbeiträge als Folge unserer geographischen Entwicklung kontinuierlich steigen und immer mehr Bürger vor ernste Finanzierungsprobleme stellen.

Ihr Geld auf dem Konto ist nicht sicher

Seit Zypern sollte jedem bewusst sein: Das Geld auf dem Konto der Bank gehört nicht Ihnen sondern der Bank und es ist deshalb keinesfalls sicher. In Zypern wurden erstmals Sparer enteignet und mussten für ihre Bank geradestehen. Heute ist das Zypernmodel europäisches Gesetz (Bail-in). Jetzt haften alle Sparer in Europa ab 100.000 € für ihre Bank. Dieser Betrag kann jederzeit nach unten angepasst werden.

Gebühren rauf

Machen Sie auch auf happige Gebührenerhöhungen gefasst. Nach Angaben der der Deutschen Bundesbank schneiden deutsche Banken im europäischen Vergleich schlecht ab. Dazu passt, dass hierzulande die Eigenkapitalrendite mit 1,26 Prozent im Jahr 2013 sogar unter dem europäischen Durchschnitt lag.

Kontoguthaben werden rückwirkend zwangsbesteuert – Sparen lohnt sich nicht mehr!

Rückwirkend werden seit dem 1. Januar 2014 Sparguthaben in Spanien besteuert. Das perfide Modell wird wohl Nachahmer finden.

Limits für das Abheben von Bargeld

Heute existieren bereits in zahlreichen Ländern der Euro-Zone, wie beispielsweise Griechenland, Spanien, Portugal…, Begrenzungen für das Abheben von Bargeld. Auch in Deutschland gilt: Sie können nicht mehr schnell an Ihr Geld herankommen. Selbst bei einem Tagesgeldkonto müssen Sie Beträge ab 10.000 € anmelden und ggf. einige Tage warten. Daher raten wir Ihnen, stets einen gewissen Bargeldbestand zu Hause vorzuhalten.

Attraktiv verzinste Altverträge werden gekündigt

Der Finanzindustrie macht die Niedrigzinsphase erheblich zu schaffen. Daher wird versucht, sich früher eingegangener Verpflichtungen zu entledigen. Die LBS Bayern hat im November 2014 über 26.000 für Bausparer attraktive Altverträge gekündigt. Die BHW hat ebenfalls bereits 25.000 Altkunden gekündigt. Je länger die Niedrigzinsphase anhält, desto öfter werden wir solche Praktiken der Finanzindustrie erleben. Verträge werden trickreich umgangen oder gebrochen.

Bargeld macht verdächtig = Limits auch für Einzahlungen

Grenzen auch für Bareinzahlungen werden in immer mehr Länder üblich. Beispiele: Spanien, Frankreich, Italien etc. So dürfen Sie z. B. in Italien nur noch Rechnungen bis 1.000 € in bar begleichen.

Abwertung des Euro

Auf Grund der dauerhaften Abwertung des Euro wird nicht der Urlaub außerhalb der Euro-Zone teurer, sondern auch der Import von Waren aus Nicht-Euro-Ländern. Bereits heute ist der Euro auf dem tiefsten Stand seit neun Jahren.

Die beiden Finanzexperten, Querdenker und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Seit April 2014 gibt es eine aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe. Auch mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung“, haben Sie wieder das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014 geschrieben. Es steht seit 7 Monaten auf allen Bestsellerlisten. In ihm haben sie u.a. die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezins bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Auch einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone sowie einen heftigen Börsencrash haben sie darin in Aussicht gestellt. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014. Am 14. November 2014 ist das Hörbuch zu „Der Crash ist die Lösung“ erschienen.  

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Der Niedergang der Sovietunion

„Weltmacht IWF. Chronik eines Raubzugs“

Auszug aus dem Buch von Ernst Wolff,„Weltmacht IWF. Chronik eines Raubzugs“
iwfAls Michael Gorbatschow im März 1985 zum letzten Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) ernannt wurde, steckte das größte Land der Erde in seiner bis dahin tiefsten ökonomischen Krise. Zwar hatte die nach der Revolution von 1917 eingeführte Planwirtschaft dem ehemals rückständigen Bauernstaat dazu verholfen, zur Weltmacht aufzusteigen, doch spätestens seit Anfang der achtziger Jahre ging es mit der Sowjetunion bergab. Der Rüstungswettlauf mit den USA hatte während des Kalten Krieges Unsummen verschlungen und der Krieg in Afghanistan riss seit 1979 immer größere Löcher in die Staatskasse. Misswirtschaft und Korruption der Funktionärselite beherrschten das Land. Die Wirtschaft, die den Einzug in das Computerzeitalter verpasst hatte und damit international nicht konkurrenzfähig war, stagnierte bei Gorbatschows Amtsantritt bereits im sechsten Jahr in Folge.
Ein halbes Jahr später verkündete Saudi-Arabien auch noch das Ende der Ölpreisbindung und vervierfachte innerhalb der folgenden sechs Monate seinen Ölausstoß. Der daraus resultierende Preissturz führte in der Sowjetunion, die zur Erwirtschaftung von Devisen von ihren Ölexporten abhing, zu einem Rückgang der Einnahmen in Höhe von 20 Milliarden Dollar pro Jahr.
Gorbatschow versuchte zunächst, die Probleme auf seine Verbündeten abzuwälzen. Er erhöhte die Einfuhren aus dem Ostblock, bezahlte die gelieferten Waren aber nicht mit Geld, sondern zwang die Satellitenstaaten der Sowjetunion, ihm sowjetisches Öl im Austausch für deren Waren zu weit über dem Marktwert liegenden Preisen abzunehmen. Außerdem machte er immer größere Zugeständnisse an den Kapitalismus. Er ermöglichte Joint Ventures (gemeinsame Unternehmen zwischen sowjetischen Staatskonzernen und westlichen Unternehmen), gestattete den 50 beteiligten Funktionären die Einbehaltung eines Gewinnanteils und versuchte, die sowjetische Wirtschaft mittels umfangreicher Kredite aus dem Ausland zu stützen – mit dem Ergebnis, dass die Staatsverschuldung zunahm und Ende 1989 den Höchststand von 54 Milliarden Dollar erreichte.
Als ein Appell an ein internationales Konsortium von dreihundert Banken, der Sowjetunion einen dringend benötigten Großkredit zu bewilligen, abgelehnt wurde und selbst der Anstieg der Weltmarktpreise für Öl infolge der Krise am Persischen Golf der Sowjetunion nicht mehr auf die Beine half, wandte sich Gorbatschow im Juli 1990 auf dem Gipfel der G7 (Gruppe der Sieben = die sieben führenden Industrieländer von 1976 bis 1998) hilfesuchend an US-Präsident Bush. Vergebens, denn Bush hatte angesichts des nicht mehr zu übersehenden Zerfalls aller nicht-kapitalistischen Länder längst einen eigenen Plan gefasst. Da die G7 die Europäische Union beauftragt hatten, sich um Osteuropa zu kümmern, schaltete er seinerseits den IWF ein und erteilte ihm und der Weltbank den Auftrag, eine Studie über die sowjetische Wirtschaft zu erstellen.
IWF-Direktor Michel Camdessus, der von 1978 bis 1984 den Pariser Club und danach drei Jahre lang als Gouverneur die französische Zentralbank geleitet hatte, schickte umgehend Teams neoliberaler Ökonomen nach Moskau, um sich vor Ort umzuschauen und von den Funktionären aller wichtigen sowjetischen Finanzinstitutionen Informationen einzuholen. Nach fünfmonatiger Recherche wurde das Ergebnis am 19. Dezember 1990 bekannt gegeben. Es ließ nicht den Hauch eines Zweifels daran, welchen Weg Bush und der IWF für die Sowjetunion vorgesehen hatten: die radikale Transformation in ein kapitalistisches Land durch ein Schockprogramm nach chilenischem Vorbild.
In Abschnitt 7 hieß es: „Die Anfangsphase wird erhebliche Verwerfungen mit sich bringen und ein Übergang zu Marktpreisen wird jene mit niedrigem Einkommen treffen.“
Während die US-Regierung und die Führung des IWF ihre Vorbereitungen für die Durchsetzung dieses Schockprogramms trafen, verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der Sowjetunion weiter. Finanznot und mangelnde Investitionen ließen die Ölexporte bis zum März 1991 von 125 Millionen Tonnen um mehr als 50 Prozent auf 60 Millionen Tonnen zurückgehen. Auch die politische Lage eskalierte. Im Januar 1991 ließ Gorbatschow die Unabhängigkeitsbestrebungen der baltischen Staaten blutig niederschlagen – drei Monate, nachdem ihm der Friedensnobelpreis verliehen worden war. Im März und April 1991 streikten die Kohlearbeiter in Sibirien, es kam zum Ausfall von mehr als zwei Millionen Arbeitstagen. Zudem gewann mit Boris Jelzin einer von Gorbatschows schärfsten politischen Widersachern zunehmend an Bedeutung. Der langjährige Parteichef von Swerdlowsk, der 1990 aus der KPdSU ausgetreten war, verfolgte offen einen rechten, marktorientierten Kurs. Sein unaufhaltsamer Aufstieg veranlasste Gorbatschow am 9. April 1991 in die Offensive zu gehen und ein „Anti-Krisen-Programm“ vorzulegen, das „ein vollständig marktgerechtes Preissystem“ versprach und die Dezentralisierung des Außenhandels so wie die Privatisierung „verlustmachenden“ Unternehmen vorsah.
Mit der Entscheidung, die Vergesellschaftung der Betriebe zu beenden, das staatliche Außenhandelsmonopol aufzuheben und das Privateigentum an den Produktionsmitteln wieder einzuführen, besiegelte Gorbatschow nicht nur das Schicksal der Sowjetunion. Er entzog auch der „Nomenklatura“ – der herrschenden Schicht von Parteibürokraten, der er selbst angehörte – ihre soziale Grundlage, da deren Privilegien untrennbar mit den bürokratischen Strukturen der Planwirtschaft verknüpft waren. Gorbatschow ebnete somit den Weg für eine neue besitzende Klasse, die in seinem Widersacher Boris Jelzin bereits ihren wichtigsten Wegbereiter gefunden hatte und die als Kaste der „Oligarchen“ in die Geschichte eingehen sollte.
Während Politiker und Wissenschaftler in aller Welt den „endgültigen Sieg der Markwirtschaft über den Sozialismus“ verkündeten und sich zu Aussagen wie dem „Ende der Geschichte“ (so der US-Soziologe Francis Fukuyama) hinreißen ließen, hielt sich der IWF weiterhin auffällig zurück. Hatte er Entwicklungsländer zuvor gar nicht schnell genug mit Krediten in seine Abhängigkeit bringen können, ließ er sich diesmal viel Zeit. Das hatte seinen Grund: Zum einen gab es in der ehemaligen Sow jetunion noch keine funktionierenden staatlichen Institutionen, die den Schutz des Privateigentums garantieren konnten, und zum anderen war noch nicht abzusehen, wie viel Widerstand die arbeitende Bevölkerung gegen die angekündigten Reformen leisten würde.
Am 19. August 1991 kam es in Moskau zu einem Putsch konservativer Hardliner gegen Gorbatschow, der zwar nach drei Tagen scheiterte und mit seiner Rückkehr ins Amt endete, seine Schwäche und seinen mangelnden Rückhalt in der Bevölkerung aber mehr als deutlich machte. Nutznießer war Boris Jelzin, dessen Macht zusehends wuchs und der vom IWF nun einem Eignungstest ganz besonderer Art unterzogen wurde: Da einige sowjetische Funktionäre sich negativ über das inzwischen bekannt gewordene Schockprogramm geäußert hatten, ließ der IWF auf seiner Jahrestagung in Bangkok erklären, dass er auf der Rückzahlung aller sowjetischen Schulden beharre und erwarte, dass die Sowjetrepubliken diese durch die Beseitigung aller Subventionen für Industrie und Landwirtschaft und tiefe Einschnitte im Verteidigungsetat ermöglichten. Jelzin verstand die Botschaft, reagierte umgehend und ersetzte den IWF-kritischen Premier Silajew durch Jegor Gaidar, einen zum Verehrer Milton Friedmans und seiner Chicago Boys mutierten ehemaligen Wirtschaftsredakteur der Prawda.
Gaidar fackelte nicht lange, sondern setzte die Anweisungen des IWF sofort um – mit dem Ergebnis, dass sich der wirtschaftliche Zerfall der Sowjetunion weiter beschleunigte. Bis zum Ende des Jahres fielen die industrielle Produktion um 8 Prozent und das Bruttoinlandsprodukt um 17 Prozent. Von den 237 staatsfinanzierten Bauprojekten, die für dieses Jahr geplant waren, wurden nur drei fertiggestellt. Die Importe aus den Satellitenstaaten brachen um 63 Prozent ein, die Exporte in diese Länder um 57 Prozent. Importe aus kapitalistischen Ländern fielen um 32 Prozent. Ein katastrophales Ernteergebnis und die Rationierung von Lebensmitteln im November und Dezember 1991 besiegelten schließlich Gorbatschows Ende. Der letzte Sekretär der KPdSU trat am 25. Dezember 1991 von seinem Amt zurück. Am 31. Dezember 1991 hörte die Sowjetunion formell auf zu existieren, am 2. Januar 1992 hatte der IWF sein Ziel erreicht: Russland trat unter der Führung von Boris Jelzin und Jegor Gaidar offiziell in die Ära der wirtschaftlichen „Schocktherapie“ ein.
Moskauer Statthalter des IWF wurde Augusto Lopez-Claros. Der neoliberale Wirtschaftswissenschaftler hatte von 1982 bis 1984 während der Pinochet-Diktatur als Ökonomie-Professor an der Universität von Chile in Santiago und Chef eines Forschungsteams für das chilenische Gesundheitsministerium Erfahrungen in der Durchsetzung knallharter Reformen gegen die arbeitende Bevölkerung gesammelt. Sein Verständnis von einem „Übergang vom Totalitarismus zur Demokratie“ – so der Titel einer 1994 von Lopez-Claros gehaltenen Vorlesung – führte in der ehemaligen Sowjetunion zu einer Senkung des Lebensstandards, wie sie das Land selbst im Ersten und Zweiten Weltkrieg nicht erlebt hatte.
Allein im ersten Jahr verteuerten sich Grundnahrungsmittel, die bis dahin staatlich subventioniert worden waren, um ein Vielfaches. Der Preis für Eier stieg um 1.900 Prozent, der von Brot um 4.300 Prozent und der von Milch um 4.800 Prozent. In den folgenden vier Jahren sank das russische Bruttosozialprodukt um durchschnittlich 42 Prozent, die industrielle Produktion ging um 46 Prozent und die landwirtschaftliche Produktion um 32 Prozent zurück. Die zunächst überaus zurückhaltende Kreditvergabe des IWF führte dazu, dass sich die russische Regierung das fehlende Geld bei der eigenen Zentralbank besorgte. Das wiederum heizte eine Hyperinflation von über 1000 Prozent an, die die Sparguthaben der arbeitenden Bevölkerung vernichtete und immer mehr Menschen unter die Armutsgrenze drückte.
Das Missverhältnis zwischen dem Anstieg der Preise für landwirtschaftliche Maschinen, Dünger und Pestizide zwischen 1991 und 1994 um mehr als das 520-Fache und der gleichzeitigen Erhöhung der Preise land- wirtschaftlicher Produkte um das 90-Fache bewirkte eine Landflucht, die zwischen 1991 und 2003 zu der Entvölkerung von 17.000 Siedlungen führte.
Die parallel erfolgende radikale Öffnung des Marktes für ausländische Waren eröffnete westlichen Großkonzernen gewaltige Absatzmöglichkeiten und führte wegen der mangelnden Konkurrenzfähigkeit der heimischen Produktion zum massenhaften Untergang kleiner Betriebe. Die Privatisierung großer Staatskonzerne verschaffte einer winzigen Schicht ehemaliger Funktionäre aus Staats- und Wirtschaftsbürokratie die Gelegenheit, sich auf zweifache Weise zu bereichern: Zum einen lösten sie nicht konkurrenzfähige Betriebe auf und kassierten dafür schnelle Zerschlagungsgewinne, zum anderen eigneten sie sich – vor allem in den Bereichen Energie, Telekommunikation und Buntmetalle – einen gewaltigen Anteil des ehemaligen Volksvermögens an und akkumulierten auf diese Weise Milliarden.
Nach Schätzung der New York Times sorgten die so zu Oligarchen gewordenen Ex-Funktionäre in den Jahren von 1993 bis 1998 dafür, dass 200 bis 500 Milliarden US-Dollar außer Landes geschafft und damit der russischen Wirtschaft entzogen wurden. Selbst hohe US-Regierungsbeamte sprachen von einer „Plünderung“ der Sowjetunion. Was auf der einen Seite zu wachsender Staatsverschuldung und dadurch zu einer immer größeren Abhängigkeit von internationalen Finanzinstitutionen wie dem IWF, dem Pariser und dem Londoner Club führte, ließ auf der anderen Seite das internationale Finanzkapital jubeln – schließlich wanderte das Geld nicht irgendwohin, sondern direkt auf die Konten westlicher Banken, denen es gewaltige Profite bescherte.
Am härtesten traf die Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft die schwächsten Glieder der gesellschaftlichen Kette – Arme, Alte, Behinderte und Kinder. Renten konnten häufig über Monate hinweg nicht ausgezahlt werden, eine flächendeckende medizinische Versorgung der Bevölkerung war wegen der rücksichtslosen Kommerzialisierung des Gesundheitswesens nicht mehr gewährleistet. Medikamente verteuerten sich derart, dass selbst städtische Normalverdiener sie nicht mehr kaufen konnten. Zwischen 1991 und 1994 nahm die Anzahl tödlich verlaufen- der Tuberkulose-Erkrankungen um 87 Prozent zu. Zwischen 1989 und 1995 sank die Lebenserwartung von Männern von 63,3 auf 58,4 Jahre und diejenige von Frauen von 74,4 auf 72,1 Jahre.
Im gleichen Zeitraum ging die Geburtenrate um 30 Prozent zurück. Die Gesamtbevölkerung Russlands nahm innerhalb von 12 Jahren um fast 10 Millionen auf 142 Millionen Menschen ab. Alkoholismus, psychische Erkrankungen, Kriminalität und Obdachlosigkeit griffen in nie gekanntem Maße um sich. Sozialleistungen wie Kinderbetreuungseinrichtungen und Kinderbeihilfen, die in der Sowjetunion allen zugänglich gewesen waren, wurden abgebaut. Viele Eltern waren nicht mehr in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Jugendliche wurden gezwungen, sich zu prostituieren, in den Großstädten tauchten immer mehr „Straßenkinder“ auf – Phänomene, die selbst in den schlimmsten Kriegszeiten der Sowjetunion unbekannt gewesen waren.
Die Versprechen, mit denen der Bevölkerung der ehemaligen Sowjetunion das Schockprogramm präsentiert worden war, wirken im Nachhinein fast wie ein makabrer Scherz. Nach einer kurzen Phase der Einschränkung werde die Einführung des Kapitalismus zu nie gekanntem Wohlstand führen, hatte der IWF noch 1992 vorausgesagt. In Wahrheit führten die Verelendung der arbeitenden Bevölkerung und der vom internationalen Kapital begünstigte Aufstieg einer Schicht extrem wohlhabender Neureicher zu einer sozialen Ungleichheit, wie sie das Land selbst in den dunkelsten Zeiten des Zarismus nicht gekannt hatte. Noch haarsträubender war die Art und Weise, wie die internationalen Medien den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Niedergang des Landes vor der Weltöffentlichkeit rechtfertigten – als notwendige Phase, die der „Demokratisierung“ und der „Liberalisierung“ eines bis dahin totalitären Landes den Weg bereiten würde.
Wie sehr dem IWF und der US-Regierung die Entwicklung demokratischer Verhältnisse in der Sowjetunion am Herzen lag, zeigte sich 1993, als Boris Jelzin nach einer kurzen Phase der Doppelherrschaft eine neue Verfassung durchsetzen wollte. Nachdem das Parlament seinen Entwurf abgelehnt und ihn als Präsidenten für abgesetzt erklärt hatte, ließ Jelzin Panzer auffahren und das Parlamentsgebäude in Brand schießen. Das folgende Blutbad, bei dem nach Regierungsangaben 187 Menschen ihr Leben verloren und 437 verletzt wurden, veranlasste die G7 keinesfalls, dem Auftraggeber des Blutbades in Aussicht gestellte Kredite in Höhe von 43,4 Milliarden US-Dollar zu entziehen. Auch den IWF ließ Jelzins mörderisches Vorgehen kalt. Sein Systemtransformationskredit in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar half mit, die Position eines Präsidenten zu festigen, der sich über die Verfassung hinweggesetzt und mit nackter Gewalt diktatorische Vollmachten gesichert hatte.
Es sollte aber noch schlimmer kommen. 1994 begann Jelzin einen Krieg gegen Tschetschenien, der innerhalb von zwei Jahren 80.000 Tote forderte. Selbst Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung oder die Belagerung der Hauptstadt Grosny, bei der im Januar 1994 25.000 Menschen ihr Leben verloren, hielten den IWF nicht davon ab, Jelzin in den Jahren 1994, 1995 und 1996 weitere Kredite in Höhe von 1,5 Milliarden, 6,4 Milliarden und 18,9 Milliarden Dollar zu gewähren. Und damit nicht genug: Der IWF nutzte sogar den Gegenwind, der Jelzin zu jenem Zeitpunkt wegen des Krieges innenpolitisch entgegenschlug, um die Auszahlung des Geldes unter anderem an eine weitere Liberalisierung des Handels, eine Erhöhung der Steuern und scharfe Einschnitte in das Rentensystem des Landes zu koppeln. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen ging es dem IWF (wie auch den westlichen Regierungen) niemals darum, die Sowjetunion zu „demokratisieren“ oder ihrer Bevölkerung durch eine Radikalkur zu größerem Wohlstand und mehr Freiheit zu verhelfen. Ausschließliches Ziel der Politik des IWF war es, alle Barrieren für das internationale Finanzkapital niederzureißen und ihm die Möglichkeit zu verschaffen, sich die Reichtümer des Landes unter den Nagel zu reißen, billige Arbeitskräfte auszubeuten und durch Währungsspekulation, Kreditvergabe und kurzfristige Investitionen Milliarden zu scheffeln.
Das Ergebnis: Sagenhafte Vermögen für eine winzige Schicht von ultrareichen Profiteuren und ein Leben in opulentem Luxus für eine Minderheit von Emporkömmlingen. Für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung dagegen geringere Lebenserwartung, unzureichende medizinische Versorgung, mangelhafte Bildungschancen, ein Leben an oder unter der Armutsgrenze und vor allem: die Zerstörung all ihrer Hoffnungen auf eine bessere Zukunft.

The Minsk II agreement – The long game.

The Minsk II agreement – The long game

European Council on Foreign Relations

13th February, 2015

By Gustav Gressel 

da-war-die-nacht-noch-jung

“ Constitutional reform in Ukraine, with the new Constitution to come into effect by the end of 2015, the key element of which is decentralisation (taking into account peculiarities of particular districts of Donetsk and Luhansk Oblasts, agreed with representatives of these districts), and also approval of permanent legislation on special status of particular districts of Donetsk and Luhansk Oblasts in accordance with the measures spelt out in the footnotes, by the end of 2015.“

„After reaching an implementation agreement in Minsk on 11 February 11, German Chancellor Angela Merkel was very cautious in her predictions of whether the ceasefire will hold and whether this means there is a real chance to end the conflict. There are more than a few reasons why the whole process might fail.

There is a real danger that the negotiations are a rather tactical delaying manoeuvre by the Kremlin…

The agreement is everything but perfect. But between this and the continuation of war, it is probably the lesser evil. In her Munich speech [read in German], Angela Merkel made it clear that the Russian-Ukrainian war had ramifications beyond the Donbass. The wider Russian-European standoff is about values, norms, rules and social and political order in Europe and will not be ended with a truce, not even with peace in Ukraine. It will end when the Russian regime changes fundamentally – something we might not see for a generation to come.

There is no silver bullet to cure Ukraine’s military shortfalls overnight.

But Ukraine can’t fight for decades, not least for humanitarian reasons. While the West will never recognize or legitimize Russia’s conquest of the Crimean peninsula or the Donbass, it should have little illusion that Russia will give them back any time soon – or will allow Ukraine to retake it. Since autumn 2014 Russia has sent regular military units across the border and Russian military presence in the Donbas increased considerably in January and early February 2015. Although Ukraine’s armed forces have made tremendous efforts, the  weaknesses of Ukraine’s hastily expanded and reorganized armed forces has become obvious.

The newly founded Lithuanian-Polish-Ukrainian brigade as well as US training activities in Lviv are first measures to cure those ills…“

  • On June 14, 2007, during an EU Defence Ministers‘ meeting, Lithuanian, Polish and Ukrainian ministers agreed to create a multinational unit. Lithuanian–Polish–Ukrainian Brigade – Wikipedia, the free … is a multinational brigade consisting of units from the Lithuanian, Polish and Ukrainian Other countries are free to join the trilateral agreement. The unit was finally formed on September 19, 2014. The 4,500-strong brigade will have its headquarters and staff in Lublin, Poland. Once it reaches operational readiness it will be used to fulfill tasks given to it by NATO, European Union (EU) and the United Nations. The operating language of the brigade will be English. The three countries did have experience in past joint military operations, most notably, through the Lithuanian-Polish Peace Force Battalion and the Polish–Ukrainian Peace Force Battalion. Lithuania and Poland are NATO members, Ukraine is currently not but requested to join the NATO Membership Action Plan in January 2 008.
  • Nato begins military exercises in Ukraine – Telegraph Sep 15, 2014. For the first time one European country now contains both Nato troops and Russian combat units, although they are deployed at opposite ends of Ukraine about 700 miles apart. America and the leading Western powers began a military exercise in Ukraine… About 1,300 troops from 15 countries joined
  • Exercise Rapid Trident held in the Lviv region of western Ukraine. America sent 200 troops and Britain dispatched a reconnaissance troop from the Light Dragoons with 40 personnel. This multi-national force, which included soldiers from 11 Nato countries, carried out a „battalion-level field training exercise“, said a US Army statement. The manoeuvres were held „at the explicit request of the Ukrainian government and military.”

„But it will take time till they have an effect. The same is true about possible US and European arms deliveries to Ukraine. There is no silver bullet to cure Ukraine’s military shortfalls overnight. Meanwhile, the territory effectively controlled and held by Kyiv only got smaller. And Ukraine’s financial and economic situation deteriorates faster than that of Russia.36D32A02-DA5A-4AAC-8FCC-3AECE425B7E4_mw1024_s_n

SO SORRY… NO AMERICANS AROUND THE TABLE? WHAT HAPPENED?

For Europe, and above all Germany, the hard work with Ukraine on

  • implementing the ceasefire,
  • stabilizing Ukraine’s finances,
  • reforming the administrative system, and
  • rebooting the economy has just begun.

All regulatory issues mentioned in the ceasefire now have to be hammered out. And especially when finding viable way to revive the banking and social transactions into the Donbass, Ukraine will need some advice and assistance in order to find viable solutions that do not put too many burdens on Kyiv.

Even if it holds, the ceasefire is only a beginning. Both the war in Ukraine and the wider conflict with Russia will need the full attention of European leaders for the foreseeable future.“

The real problem with Mogherini’s Russia paper | European …

European Council on Foreign Relations

Jan 20, 2015

By Kadri Liik

13123untitled-1On Monday, the foreign ministers of the European Union discussed relations with Russia, taking as their departure point the “issues paper” prepared by Brussels bureaucracy, with the European External Action Service under High Representative Federica Mogherini taking the lead role.

This paper, published last Thursday by the Financial Times, has already created a minor storm because it was interpreted as advocating a return to “business as usual” with Russia…However, the paper also included some more fundamental flaws that have so far escaped attention. Since the paper – or the thinking behind it – may guide the EU’s Russia discussions for some time, these failings still deserve a closer look.

The EU’s end goal is not to isolate or destroy Russia, but to find a way to make Russia modify its behaviour to correspond to international law.

The paper’s general guiding vision, although not very clearly articulated, seems to be correct: the EU’s end goal is not to isolate or destroy Russia, but to find a way to make Russia modify its behaviour to correspond to international law and to an OSCE-based international order, and thereby, in the end, to arrive at a new level of co-existence and cooperation that would also include elements that appeal to Russia. This is a good goal – but it is also a very difficult and demanding one.

Sadly, it is evident from the paper that its authors have

  • no proper understanding of what it will take to arrive at such an end result.The most worrying problem with the paper is that it betrays
  • a profound lack of understanding of the driving factors of Russia’s foreign policy and their relative importance.

Compare, for example, the passages that try to identify Russia’s and the EU’s interests with regard to each other.

Russia’s interests are seen as largely formal and bureaucratic: they include

  • resumption of formal dialogue with the EU,
  • trilateral talks on a Deep and Comprehensive Free Trade Agreement, and
  • recognition of the Eurasian Union (EEU).

The EU’s interests, while listed in the same quick and somewhat offhand manner, belong to a different world:

  • Russia’s respect for international law and OSCE-based order, an end to
  • Moscow’s destabilising activities on the EU’s borders and to
  • Russian pressure in the common neighbourhood, and
  • improvements in fundamental freedoms and human rights in Russia.

It is absurd to expect that Russia will stop putting pressure on its neighbours in the hope of “resuming a formal dialogue with the EU”. These are not compatible categories.

It is absurd to expect that Russia will stop putting pressure on its neighbours in the hope of “resuming a formal dialogue with the EU” (a dialogue in which Russia was already becoming less and less interested before the current stand-off).

For Russia, pressurising neighbours is almost inevitable, because it stems from its chosen identity:

Russia wants to think of itself as a great power, and its definition of great power includes having “a sphere of influence” around its borders. Great power status and the ability to control vast areas also legitimise the oppressive nature of the regime at home.

Moreover, it would be wrong to think of great power rhetoric merely as a propaganda tool of the Kremlin. No –

the idea of other countries being afraid of Russia enjoys true popularity among large parts of the population, who are happy to sacrifice certain freedoms for the sake of this national status.

Therefore, with this paper, the EU is effectively asking Russia to abandon its basic political personality in exchange for some more talking.

It is hard to see how Moscow could consider it anything but insulting – especially given the deeply held Russian view that the West has already cheated it into leaving its Soviet sphere of influence in exchange for membership in organisations that, in Russia’s eyes, amounted in the end to little more than talking shops.

Of the things listed by the EU as Russia’s interests, only two – technology transfers and exemptions for Russia’s state-owned energy company, Gazprom, from the requirements of the EU’s Third Energy Package – could be truly attractive to the Kremlin.

But even these two are still not attractive enough to cause Russia to abandon its basic worldview. Quite the contrary –

technology and, particularly, exemptions are needed precisely in order to retain and increase Russia’s leverage over its neighbourhood.

Talks between the EU and EEU are proposed these days by many in Europe as a potential basis for a new “grand bargain”. But it remains unclear what the talks would actually achieve. As recently as a year ago, Moscow would probably have been thrilled about such an offer.

After all, the Eurasian Union was designed as a means to increase Russia’s economic clout and thereby to make it an equal partner to the EU and other trade blocs in ways that Russia could not be on its own.

But things have changed after the events of 2014: Moscow’s “loss” of Ukraine and the other EEU members’ increased reservations.

Russia will by no means abandon the EEU project, but, for now, Moscow seems unclear as to how exactly it should proceed and to what it should aspire. So, the EU’s offer may be too little, too late. At the same time – and contrary to the EU’s hopes – this kind of cooperation would not really solve the dilemmas associated with the countries in between.

Agreement for Moscow means recognition of spheres of influence – on the ground, as well as, and more importantly, as a principle of international life.

Of course, even though the paper fails to mention them, Moscow does also have real interests vis-à-vis the EU – and they belong in the same category as those listed in the paper as the EU’s interests. They concern the rules of the game in Europe. Ever since April, Moscow has signalled to the West that it is prepared to talk and that it wants to reach an agreement.

But agreement for Moscow means recognition of spheres of influence – on the ground, as well as, and more importantly, as a principle of international life.

Understandably, the EU cannot enter a dialogue on these terms. Thus, the disagreement between the West and Moscow is a fundamental one, and there is no easy solution to it. But trying to circumvent it by focusing on trivialities – a measure that sometimes, indeed, can be useful – in this case runs the risk of being counterproductive, because it may overburden the agenda with irrelevant topics and obscure both sides’ understanding of the situation…

We want to share the continent with a Russia that accepts international rules, respects its neighbours’ freedoms, and seeks influence by means of its own attractiveness rather than by coercion. Achieving this would probably require a major change in Russia’s worldview – and, ultimately, that can only come from inside Russia itself. The best way for Europe to help is to develop a properly thought through long-term strategy to guard what remains of the European order. We should restrict Russia’s freedom of action as necessary and possible, while trying to be clear about the nature of our disagreements. And we should keep articulating the vision of the continent whole and free, even if this can only be realised in the distant future. Whatever happens, we are in for a long haul. The Minsk agreements, even if they are fulfilled, will not be the end of the story, but only the beginning…”

CFR is an award-winning international think tank that …offer a media platform to get Europeans talking about their role in the world. It was established in 2007…with initial funding from George Soros’s Open Society Foundations, the Communitas Foundation, Sigrid Rausing, Unicredit and Fride. Inspired by the role American think tanks played in helping the US move from isolationism to global leadership, ECFR’s founders set about creating a pan-European institution that could combine establishment credibility with intellectual insurgency. Today, it…receives funding from a wide range of charitable foundations, national governments, companies and private individuals.

 

Russlands und Chinas Pläne für BRICS, um das Dollarsystem zu demontieren.

Russlands und Chinas Pläne für BRICS, um das …

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May 16, 2013 –

brics-dollarDer Status des US-Dollars als die Weltreservewährung gibt den Vereinigten Staaten mehrere Vorteile gegenüber anderen Ländern. Die wichtigsten Waren in der Welt werden bewertet und in Dollars getauscht, selbst wenn die meisten dieser Waren in den Vereinigten Staaten nicht erzeugt werden. Die Tatsache, dass das Finanzsystem in der Welt auf dem Dollar basiert, erlaubt der Bundesreserve, Inflation zu anderen Ländern zu exportieren, während die Bundesregierung ein riesiges Defizit ungestraft führt.

Bis jetzt ist nur China im Herausfordern der Dollarüberlegenheit aktiv gewesen. Die Internationalisierung des Yuan ist ein offizieller Vorrang von chinesischen Führern. Währungstausch-Abmachungen mit Haupthandelspartnern wie Brasilien, Frankreich oder Australien sind kleine, aber wichtige Schritte in der chinesischen Strategie. Das Ändern des Weltfinanzsystems ist nicht eine leichte Aufgabe und sicher ein sehr schwieriges Unternehmen für China

Jetzt scheint es, dass Peking einen Verbündeten im Kreml gefunden hat. Und es scheint, eine Einigkeit zwischen den BRICS Ländern zu geben: die dringende Notwendigkeit, das Dollarsystem zu demontieren.

Eine Woche vor dem neuen BRICS Gipfel in Durban hatte die Kremlregierung ein Dokument still erzeugt, das die russische Strategie im Zusammenhang der BRICS Zusammenarbeit beschreibt. Das Dokument ist faszinierend zu lesen für jeden der tapfer genug ist, um sich durch die dichte russische Juristensprache zu pflügen. Die Strategie ist im “inneren Kreis” der Mannschaft von Vladimir Putin entworfen worden, so ist es sicher anzunehmen, dass es die offizielle Ansicht der BRICS Zukunft vertritt.

In Russland ist Politik byzantinisch; die Tatsache, dass sich der Kreml dafür entschieden hat, das Dokument nicht zu verbergen oder es an wenige ausgewählte Journalisten durchzulassen, sondern es völlig zu veröffentlichen, ist ein sehr starkes Signal, ein sehr stimmliches böses an den Vereinigten Staaten geleitetes Signal. Ein Signal, dass die Westmedien beschlossen haben zu ignorieren.

In Teilen des Dokumentes weisen die Autoren darauf hin, dass “es einen allgemeinen Wunsch der BRICS-Partner gibt, das überholte globale Finanz- und Wirtschaftsfachwerk zu reformieren, dass das wachsende Wirtschaftsgewicht der erscheinenden Märkte nicht in Betracht zieht. ” Außerdem sehen die russischen Strategen den BRICS als ein Werk-zeug an, um die Weise zu reformieren, wie die Welt geregelt wird. Dann hämmert das Dokument nach Hause seine Nachricht:

Russland nimmt an, dass, in Anbetracht genug politischen Willens der Führung der BRICS Länder, um ihre Zusammenarbeit vorzubringen, diese Verbindung eines der Schlüsselelemente eines neuen Systems für die globale Regierungsgewalt in erster Linie der Wirtschafts- und Finanzgebieten werden kann.

Sie beseitigen die geplante Neue Welt Ordnung! Die BRICS kommen, um die Welt zu ändern.

Die Absichten sind klar. In der Abteilung betitelt “Strategische Absichten,” ist der erste Punkt auf der Tagesordnung der BRICS die Reform des Weltfinanzsystems, um es “schöner, stabiler, und effizienter zu machen. ” In den späteren Kapiteln wird es klar buchstabiert, dass diese “Reform” wirklich ein Abbauen des Dollarsystems ist.

Es lohnt sich zu bemerken, dass der Platz dieses Problems in der Liste von den Prioritäten der BRICS Volumina über seine Wichtigkeit spricht. Wenn sie durch die Ordnung von Prioritäten urteilt, den Dollar seines Status weil beraubend, ist die Weltreservewährung wichtiger als das “Verhindern von Brüchen der Souveränität” (a.k.a. das “syrische Problem”) oder “Erweiterung der Wirtschaftszusammenarbeit.”

Die in diesem Dokument verwendete Sprache zeigt an, dass es geschrieben worden ist oder stark unter Einfluss Sergei Glazievs, des Sparberaters des Präsidenten, der bekannt ist, für die Wirtschaftsaspekte der eurasischen Vereinigung zwischen Russland, Weiß-russland und Kasachstan zu leiten. Glaziev hat FED-Boss Ben Bernanke wiederholt angeklagt, “einen Währungskrieg” gegen die erscheinenden Märkte anzufangen.

Er glaubt auch, dass die Politik von Bernanke zu einer militärischen Konfrontation schließlich führen wird: “die Bewahrungslogik des aktuellen finanziellen und politischen Systems führt zu einer weiteren Eskalation von militärischen und politischen Spannungen, einschließlich des Anfangs eines Hauptkrieges“.

Ein ganzes Kapitel des Strategie-Dokumentes wird schrittweisen Instruktionen auf dem Abbauen des vorhandenen globalen Finanzsystems gewidmet. Die Liste von Maßnahmen schließt ein:

Die Wandlung des Weltwährungssystems, um ein vertretendes, stabiles und voraussagbares System von Weltreservewährungen zu schaffen;

Die Verminderung der Gefahren der Destabilisierung von Devisenmärkten und Aktienmärkten hat sich zu massiven grenzüberschreitenden Kapitalabwanderungen verbunden;

Die Erhöhung des Gebrauches von Landeswährungen im Handel zwischen BRICS Ländern;

Die Erhöhung des Niveaus der Zusammenarbeit zwischen BRICS Ländern, um ihr Interesse am Gebiet des Welthandels zu fördern;

Die Stärkung der BRICS-Austauschverbindung;

Das Schaffen unabhängiger Meinungsumfrageinstitute.

Seit dem Durban Gipfel sind mindestens eine jener Maßnahmen durchgeführt worden: RussiaToday hat berichtet, dass “Chinas Dagong Globale” Kreditwürdigkeitsagentur das Gemeinschaftsunternehmen mit amerikanischer Egan-Jones Ratings (EJR) und Russlands RusRating JSC aufstellen soll, um die drei Haupt-US-Einschaltquoten-Agenturen herauszufordern. ” Da die BRICS Länder versuchen, den Rest ihrer festge-setzten Absichten zu erreichen, bleibt es abzuwarten, wie lange das Dollarsystem den gemeinsamen Angriff der größten erscheinenden Wirtschaften noch überlebt.

Quellen: PRAVDA-TV/hartgeld.com/globaler-news.blogspot.de/Stimme Russlands vom 16.04.2013

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Das Abkommen von Minsk soll der russischen Bevölkerung im Donbass eine weitgehende Autonomie von der Zentralregierung in Kiew gewähren.

Archiv Putin/Trump verstehen. Lügen erkennen.

Abkommen von Minsk: Vernunft, zumindest auf dem Papier …

Deutsche Wirtschaftsnachrichten

13.02.2015

30_1_debalzewoIn dem Abkommen von Minsk wird erstmals der Tatsache Rechnung getragen, dass der russischen Bevölkerung im Donbass eine weitgehende Autonomie von der Zentralregierung in Kiew gewährt werden soll. Auf dem Papier klingt der Plan vernünftig.

In der weißrussischen Hauptstadt Minsk haben Vertreter der Ukraine, Russlands und der Rebellen aus dem Donbass unter OSZE-Aufsicht eine 13 Punkte umfassende Vereinbarung über einen Waffenstillstand und andere Maßnahmen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts unterzeichnet.

Das Wesentliche an dem Plan ist die Berücksichtigung des Selbstbestimmungsrechts der Völker, welches der Grund für den Konflikt ist: Die ethnischen Russen im Donbass wollen sich nicht einem Zentralstaat aus Kiew unterwerfen. Während die USA und in weiten Teilen auch die EU bisher stur auf das Prinzip der territorialen Integrität gesetzt haben, trägt der Plan den legitimen Forderung der russischen Volksgruppe in der Ukraine Rechnung.

Im einzelnen sieht die…

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